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Fest miteinander vereint brachen sie auf…“

 So heißt es in der Lebensbeschreibung von Kilian, Kolonat und Totnan, die im 7. Jahrhundert gemeinsam aus Irland aufbrachen, um den Glauben hier in unserer Gegend zu verkünden. So wurden sie zu den Frankenaposteln, die am Beginn unserer Glaubensgeschichte stehen. Mit unserer ganzen Diözese erinnern wir uns Jahr für Jahr Anfang Juli an diese Glaubenszeugen und wollen uns von ihrem Geist und Wirken für unseren Glauben heute anregen lassen. Dazu sagt unser Bischof Franz Jung:

 „Sie hatten den Mut,

Vertrautes hinter sich zu lassen

und sich auf neue Wege zu begeben.

 

Sie waren erfüllt von der Sehnsucht,

anderen den Glauben zu vermitteln.

 

Diese Sehnsucht müssen wir in uns wecken,

wenn wir anderen unseren Glauben bezeugen möchten.

 

Schließlich überzeugen uns die Frankenapostel auch heute noch

durch die Bereitschaft, für ihr Zeugnis mit dem Leben einzustehen.

 

Gemäß der Weisung des Herrn

haben sich Kilian, Kolonat und Totnan gemeinsam auf den Weg gemacht.

 

Es ist für uns sehr wichtig,

Weggefährten neben uns zu haben,

die uns auf unserem Lebens- und Glaubensweg begleiten.

 

Das macht Mut,

über unseren eigenen Glauben zu sprechen.

 

Die zunehmende Vereinzelung im Glauben

ist heute eine große Not.

 

Glaubenserfahrungen in Gemeinschaft stärken uns

und lassen unseren eigenen Glauben wachsen und reifen.

 

Wo wir Gott finden können,

sagt uns Jesus in der großen Gerichtsrede bei Matthäus:

„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder (und Schwestern) getan habt,

das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40)

 

Dieses Wort nimmt uns auch für all die Menschen in Verantwortung,

die in der Hoffnung auf die Liebe Gotes

bei uns Schutz und Zuflucht suchen

und dabei wie Kilian, Kolonat und Totnan alles hinter sich gelassen haben.

 

Mögen wir neu zueinander und zu Gott aufbrechen.“

 

Heribert Kaufmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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