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Kirchweih - da sind die Menschen in Kleinostheim drei Tage lang zum Feiern in den Straßen und auf den Plätzen. Kirche, Vereine und politische Gemeinde gestalten die Kerb mit immer wieder neuen Ideen. Mitte dieses bunten Treibens ist unsere Laurentius-Kirche, die vielen Heimat ist und daran erinnert, unsere Welt im Geiste Jesu menschlich zu gestalten. Der Pfarrer bezog sich in seiner Predigt bezieht auf das Sonntagsevangelium mit der Frage Jesu: "Wollt auch ihr weggehen?" In einer Zeit, in der viele aus Vereinen, Parteien aber auch aus der Kirche auswandern, ist jeder ganz persönlich gefragt: Woran halte ich mich? Was hält mich? Was halte ich von Jesus? Warum bleibe ich?

Ob der Tag des Heiligen Diakons Laurentius auf einen Sonn- oder auf einen Werktag fällt - ganz gleich - er wird am 10. August in Kleinostheim groß gefeiert. Die Kirche war außerordentlich schön geschmückt, wahrhaft himmlische Musik bewegte die Herzen, viele "weiße" und "schwarze" Priester umringten in enger Gemeinschaft den Altar und Diakon Stefan Gehringer schenkte die Festpredigt. Er ging dem Ideal einer "armen Kirche" nach und legte den Hörern ans Herz "Armut" einmal mit "Zuwendungsbedürftigkeit " zu übersetzen ...... Mit einem kräftigen "Wir sind Laurentius" ging es in den Pfarrgarten,

Am frühen Morgen brachen 40 Pilger auf, um am Beginn der Ferien Gott zu danken für das zu Ende gehende Schul- und Arbeitsjahr. Auf ganz unterschiedliche Weise sind wir den Weg zur „beseeligenden Stätte“ gegangen – im Beten und Singen, Schweigen und im Gespräch. An drei Stationen beschenkten uns Mitpilgerinnen und Mitpilger mit wunderbaren Impulsen zu „Freude“, „Staunen“ und „Entschleunigen, um Gottes Nähe zu erfahren“. Auf dem Weg nahmen wir unser Leben in den Blick, beteten für die Anliegen unserer Familien und der Kirche.

Was für ein buntes Treiben: aus dem Altort, aus der Waldstadt, vom Wingert und aus der Pletsche, aus den Blocks und aus Villen, vom Studienort und von überall her kamen Jung und Alt, Alteingesessene und neu Zugezogene, um sich wiederzusehen oder neu kennenzulernen, einfach um miteinander das Leben zu feiern. Es gab Deftiges und Veganes und die vielen hausgemachten Kuchen. Zum Programm gehörten das Fußballturnier in Kooperation mit dem Pumphaus, der Schafkopf- und Schnauzabend, die Bar und die Zeltdisco, der Festgottesdienst, an dem der evangelische Pfarrer die Predigt hielt, die Tombola, die Spiele des Kindergartens und die schwungvolle Kapelle des Kleinostheimer Musikvereins.

Unter diesem Motto stand das erste gemeinsame Treffen der neu gestarteten Pfarrgemeinderäte der drei großen Gemeinden Kleinostheim, Mainaschaff und Stockstadt. Seit gut einem Jahr sind sie nunmehr locker miteinander verbunden. In kompetenter und sympathischer Begleitung der beiden Pastoralreferenten Andreas Bergmann und Thorsten Seipel schauten die Teilnehmer nach dem ersten gegenseitigen Kennenlernen, wie man das Motto der Klausur in der Praxis angehen kann. Drei Schlagworte bzw. drei Schritte legten sie den PGR ans Herz: Kontakt - Kommunikation - Kooperation.

Ein Bericht einer Teilnehmerin: "Eine Reise beginnt mit dem Herzen ... dieser neugierig machende Slogan stand als erste Information auf der Reisebroschüre zu der 11-tägigen Flugreise nach Israel und Palästina, die am Pfingstmontag begann. Darunter: Gemeindereise – Auf den Spuren Jesu mit Pfarrer Kaufmann und Johannes Zang." Ich bereise kein heiliges Land, sondern die heiligen Stätten in Israel und Palästina. Mit dieser Haltung bin ich, inmitten von 18 Mitreisenden, meine ganz persönliche Reise angetreten. Ich war gespannt und freute mich darauf, nach fast 30 Jahren, die heiligen Stätten wiederzusehen.

Für ihr ehrenamtliches Engagement im Vorstand des St. Laurentiusvereins wurde Astrid Schenk-Reuter mit dem Caritaskreuz in Silber geehrt. Ihre langjährige Tätigkeit im Vorstand des St. Laurentiusvereins würdigte Pfarrer Heribert Kaufmann mit der Verleihung des Ehrenzeichens. Als Schriftführerin fertigt sie nicht nur die Protokolle an, sondern ist immer eine unabdingbare und zuverlässige Stütze, wenn es um Recherchen und das Auffinden von Spitzfindigkeiten geht. Ihr ehrenamtliches Engagement erstreckt sich jedoch auf verschiedene Bereiche, beispielsweise die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, die Bauangelegenheiten des Kindergartens und viel mehr. Bereits seit 25 Jahren nimmt Edwin Lang die Aufgaben des Kassenprüfers im St. Laurentiusverein, vorher St. Johanniszweigverein, wahr. Dafür erhielt er das Ehrenzeichen in Silber.

Am Sonntag, 3. Juni verabschiedeten wir Schwester Asit Ekka, die nach sieben Jahren wieder in ihre indische Heimat zurückgegangen ist.Pfarrer Heribert Kaufmann sagte im Namen der ganzen Laurentiusgemeinde Schwester Asit, die im Haus St. Vinzenz von Paul mitgearbeitete, uns die indische Küche nahegebrachte und alle mit ihrem strahlenden Lächeln verzaubert hat, Danke für ihr Tun und Wirken in Kleinostheim. Mit einem ausdrucksvollen Tanz verabschiedete sich Schwester Asit von der Gemeinde St. Laurentius und von ihren Mitschwestern. Auch Sr. Asit sagte Danke:

Pfingsten - spürbar ein Hochfest in St. Laurentius. Eine mit Begeisterung geschmückte Kirche, am Vorabend ein bewegender Gottesdienst mit dem Chor "Bunt gemischt", die Botschaft vom Feuer der Leidenschaft aber auch vom sanften Hauch, ein Familiengottesdienst im Zeichen des Siegels am Pfingstsonntag und am zweiten Feiertag Aufbruch zur Nachbargemeinde zum gemeinsamen Gottesdienst "Aufsteh'n, aufeinander zugeh'n, voneinander lernen, miteinander umzugeh'n" mit den Mainaschaffern und Stockstädtern.

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