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32 Pilger machten sich am 22.September auf nach Burgos. Mit dem Bus ging es zum Flughafen Frankfurt und von dort mit dem Flieger nach Madrid, anschließend weiter mit dem Zug nach Burgos. Spätabends haben wir unsere Zimmer bezogen und uns auf den ersten Pilgertag vorbereitet. 11 Tage wollten wir laufen und uns 261 km unserem Pilgerziel Santiago de Compostela nähern. Die Wege waren steinig, inmitten abgeernteter Getreidefelder, mit kilometerweiter Sicht – die nordspanische Meseta. Höhenwege auf 800/900 Meter, das letzte Etappenziel sogar bei 1200 Höhenmetern, wurden bei Sonne, Wind und optimalen Pilgertemperaturen gemeistert. Die einzelnen Tagesetappen waren unterschiedlich lang: die Kürzeste 19 km, die Längste 31,6 km. Die wertvollen Impulse der Pilger, morgens beim Aufbruch oder mittags nach der Pause, standen unter der Überschrift: Gott finden, und warum wir ihn nicht suchen müssen. Sie dienten zur persönlichen Meditation beim Laufen im Schweigen.

Am Samstag den 28.9. hielten wir in einer kleinen Dorfkirche, extra für uns geputzt und geschmückt, Gottesdienst. Dank unseres Pfarrers Heribert, den 6 pilgernden Mitgliedern des Chors 'Bunt Gemischt´ und unser aller aus tiefster Seele gesungenem Halleluja, erlebten wir einen ergreifenden Gottesdienst mit Einheimischen und Pilgern aus Österreich.

Die eindrucksvollen Kathedralen in Leon und Astorga wurden besichtigt, so wie viele kleine
Kirchen am Wegesrand.

Ein unvergessliches Erlebnis wird die Gute Nacht Geschichte – Oh, wie schön ist Panama – sein.
Wir hatten ein großes Zimmer mit genügend Etagenbetten für die ganze Gruppe. Pünktlich 21.30 Uhr lagen alle im Bett um diese wunderbar von Werner vorgetragene Geschichte zu hören.

Danke an alle Mitpilger für die bereichernden Gespräche, das harmonische Miteinander und die geselligen Abende. Ganz großen Dank unserer Ärztin Emma, die morgens und abends blasengeplagte Pilger versorgte. Danke unserem Begleitengel Werner, der unser Gepäck transportierte und uns mit Brot und vielem mehr sorgte.

Mit vielen neuen Eindrücke sind wir nun wieder zurück und freuen uns schon auf die letzte Etappe nach Santiago de Compostela im kommenden Jahr 2020.

Einfach super - Ultreia!

PS: daheim:
stand auf der Waage - nix abgenommen!
Wie denn auch: das Frühstück, das Weißbrot, das Werner für die Mittagsrast besorgte, der Käse und Schinken der gekauft wurde, auch das Bier/Radler oder die Sangria schmeckten so erfrischend nach der Wanderung, die Tapas die bei jeder Bestellung dazu kamen, das Pilgermenü am Abend mit Rotwein - da braucht man sich nicht wundern!

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