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„Brot, das nach Himmel schmeckt“so lautete unser diesjähriges Kommunionthema.Jeden Tag essen wir Brot. Es macht uns satt. Aber wonach hast du Hunger, wenn der Bauch satt ist? Familie, Freunde, jemanden, der bei uns ist, der mit uns lacht und für uns sorgt – das brauchen wir ebenso notwendig wie Brot zum satt werden. In der Gemeinschaft, im Teilen und aneinander Denken wird Brot zum Herz-Brot, dann schmeckt das Brot nach Himmel. In den Gruppenstunden und ganz besonders intensiv im Festgottesdienst, haben die Kinder gespürt, was passieren kann, wenn wir Brot mit anderen teilen. Am 29. April empfingen in unserer Gemeinde 38 Mädchen und Jungen die 1. Heilige Kommunion. Die Erstkommunion ist ein großer Tag im Leben der Kinder, für sie selbst, ihre Eltern und Familien, jedoch auch für die ganze Gemeinde.

Es begann am Vorabend mit der Überreichung der Festgewänder, ein sehr bewegender Moment, wenn die Kinder ihre Gewänder von den Eltern angezogen bekommen. Die Kinder sind dann wie verwandelt und ihre Augen strahlen.
Die gemeinsame Erstkommunion am Altar war ein ganz intensiver und ruhiger Moment für die Kinder. Sie haben das Brot in ihren Händen gehalten und konnten dieses in ihr Innerstes aufnehmen. Brot, das nach Himmel schmeckt.
Am Abend kamen die Familien zur Andacht und die Kinder erzählten voller Freude und Dank von ihren berührenden Momenten während des Festgottesdienstes oder der Feier in der Familie.
Am nächsten Morgen kamen alle Kinder - ganz ohne Aufregung - zum Dankgottesdienst. Hier wurde in der Predigt ganz anschaulich den Kindern erklärt, was passiert, wenn man Brot mit anderen teilt. Teilen macht reich, beide zugleich: den, der kriegt und den, der gibt: jeder spürt, Ich bin geliebt! Und so teilten und spendeten die Kinder gemeinsam 1.200 Euro für einen Spielplatz.
Solch ein Fest kann man nicht machen, man muss sich vielmehr von der Frohe Botschaft berühren lassen.
wir nehmen das Brot
wir danken für das Brot 
wir brechen das Brot 
wir teilen das Brot
Vielen Dank, dem Team der Gruppenmütter und Kommunionfamilien, die die Kinder mit so viel Liebe begleitet und vorbereitet haben. Viele Familien spüren jetzt zu Hause beim Segnen, Teilen und Essen von Brot eine neue Sehnsucht. Die Sehnsucht, nicht nur satt, sondern miteinander glücklich zu sein. 

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