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In diesem Jahr führte uns unser Ausflug nach Freudenberg am Main –

Am Sonntag, den 26.06. fand der diesjährige Ausflug des Kirchenchores statt. Es ging in die Geburtsstadt unseres Pfarrers Heribert Kaufmann, der diesen Ausflug organisierte und mit dem Chor gemeinsam in seine „alte“ Heimat Freudenberg am Main fuhr. Unser Busfahrer war ganz überwältigt von der „weiten“ Tour dorthin, fuhr er doch letztes Jahr mit uns nach Lorsch und Worms. Dennoch wurde es ein sehr schöner, abwechslungsreicher Ausflug, zumal das Wetter auch prima mitspielte. Wir fuhren um 8.30 Uhr von der Brentanoschule ab, erreichten Freudenberg gegen 9.30 Uhr. Der Gottesdienst, zu dem wir singen durften, begann um 10.30 Uhr, also genügend Zeit für eine kleine Stärkung im Pfarrhaus. Wir wurden mit verschiedenen Getränken versorgt, einige wollten schon einen kleinen Schnaps (Erholung von der anstrengenden Fahrt?!). Nach dem Einsingen ging es in die Kirche St. Laurentius, die zur Erzdiözese Freiburg gehört, denn wir waren ja schon in Baden Württemberg! Der Chor sang zum Teil mit der Begleitung des tollen Organisten und unter der sehr genauen Dirigentschaft unserer Altistin Isolde Lang zum Kyrie „Herr, erbarme dich“ (157), als Gloria das „Laudate omnes gentes“ (386), als Antwortgesang „Meine Hoffnung und meine Freude“ (365), zur Gabenbereitung „Confitemini Domino“ (618,2) und als Danklied „Wer glaubt, ist nie allein“ (901) und die 1. Strophe einstimmig dazu (835). Nach dem Gottesdienst wartete unser Bus schon, um uns in das weit entfernte „Cafe Badesee“ zu fahren (ca. 10 min.). Dort waren wir zum Mittagessen, das allen sehr gut geschmeckt hat. Der Service hat super geklappt. Das Essen, das wir bereits im Bus aus einer speziellen Busspeisekarte vorbestellt hatten, kam sehr schnell. Nach dem reichlichen Mittagessen ging es wieder mit dem Bus (nachdem auch die letzten Mitfahrer aufgefunden wurden) zum Museum der Möbelwerke Rauch, des größten Arbeitgebers der Region, wo wir an einer Führung  teilnahmen. Danach erkundeten wir Freudenberg zu Fuß, hatten noch eine Besichtigung mit Führung in der Laurentiuskirche und sahen uns – was ganz wichtig war- das Geburtshaus unseres Pfarrers an. Treffend bemerkte dieser, dass sein Name noch nicht auf einer Tafel stand! Nach einer Tasse Kaffee, einem Eis oder einem Bier ging es mit unserem Bus auf Weiterfahrt nach Großheubach zum Kloster Engelberg. Es war ein letzter Versuch unseres Busfahrers, doch noch pünktlich zum Fußballspiel der deutschen Mannschaft daheim zu sein, als er die Abfahrt verpasste! Aber unser Pfarrer bemerkte dieses und wir landeten so gegen 17.30 Uhr beim Kloster Engelberg. Dort aßen wir zu Abend bei einem sehr guten Klosterbier, nein, natürlich nicht nur eins, und bei guten Weinen. „Lärmen und singen verboten“ stand auf einem Schild des Klosters. Wie schade für einen Kirchenchor! Das Singen holten wir dann auf der Heimfahrt im Bus nach, als wir schon wussten, dass Deutschland das Spiel gewonnen hatte. Gegen 20.30 Uhr waren wir wieder in Kleinostheim.
Es war ein schöner Ausflug, auch wenn es gar nicht so weit weg war. Danke an unseren Pfarrer für die Organisation, es hat allen wunderbar gefallen! Danke an unseren Busfahrer Helmut, der uns wieder sicher durch die Gegend und über die Landesgrenzen hinweg chauffiert hat. Danke natürlich an alle Mitglieder, die bereit waren, in einer anderen Kirche mit einem ganz anderen Klang zu singen!

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